‚Der Mensch ist, was er isst‘, sagte der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach, und nicht nur die Ernährungswissenschaftler stimmen ihm zu. Wie wir uns ernähren, spiegelt sich in unserer Gesundheit und unserer Attraktivität wieder.

Wir versichern unser Leben, putzen unsere Zähne täglich, waschen unser Auto regelmässig (vor allem die Männer), zahlen Krankenkasse, treiben mehr oder weniger regelmässig Sport, spielen Golf und gehen Wellnessen, essen jedoch Fastfood und Unmengen von Convenience Food, sprich verarbeiteten Lebensmittel. Wir gehen regelmässig zum Pro, denn wir wollen die Technik trainieren und kaufen uns das beste Golf-Equipment.

Wo ist der Qualitätsanspruch für unsere Ernährung respektive „unser Werkzeug = Körper“ geblieben?

In der Tat, wenn wir genau hinschauen, essen wir an den meisten Tagen in der Woche ziemlich unzureichend. Die Kampagne „mindestens 5 Portionen Früchte und Gemüse täglich“ kennen wir, aber 90% der Bevölkerung setzt sie nicht um. Leider versorgen wir unsere „Maschine“ mit „schlechtem Benzin“ um sie am Laufen zu halten. Solange wir funktionieren gibt es nichts zu tun. Oder doch?
Haben Sie schon mal Diesel anstatt Benzin getankt? Der Automotor reagiert umgehend mit Versagen. Unseren Körper können wir über viele Jahre mit „Schrott“ zuschütten, bis er sich aufgrund jahrelanger Uebersäurerung mit Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzkreislauf-Krankheiten, Schlaganfälle, Gicht, Rheuma oder Uebergewicht oder schlussendlich mit Krebs bemerkbar macht. Er streikt also erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Und als Golfer gibt es nichts Schlimmeres als beim 1. Abschlag am Loch 1 (vielleicht nach einem Kaltstart) die erste Verletzung an der Bandscheibe oder sonst eine Zerrung zu bekommen. Dann bleibt nur noch das Aufgeben! Schade um das schöne Spiel und das lässige Wochenende mit angenehmen Flightpartnern!

Was haben denn Verletzungen mit Ernährung zu tun? Die Qualität und Herkunft der Lebensmittel, insbesondere der Früchte und Gemüse, ist wichtig. Was in der Saison wächst, hat eine längere Reifezeit und darum mehr Schutzstoffe, kürzere Lager- und Transportweg, und ist geschmacklich besser und einfach frischer. Wir benötigen diese Schutzstoffe für unsere Zellen und die gibt es nur in vollreifen Früchten, Gemüse und Beeren, aber diese werden immer früher geerntet, damit sie auch transportfähig bleiben.

Wer jedoch mit frischen, saisonalen, regionalen und wenn möglich mit Bio-Produkten kochen kann, hat mehr Genuss und fühlt sich nach dem Essen im eigenen Körper einfach gut. Zudem sind wir leistungsfähiger und vitaler. Die Umsetzung im Alltag kann einfach sein, wenn wir unsere Verhaltungensänderung gut einbauen und mit Struktur umsetzen können.

Unser Tipp: Beim Essen gilt für uns „Weniger ist mehr“, weil die richtigen Produkte für jeden individuell bekömmlich sind und nachhaltig satt machen. Da wir wie die meisten Personen auch nicht auf 5 Portionen Früchte und Gemüse täglich kommen ergänzen wir unsere Mahlzeiten mit einem schonend getrockneten Gemüse-, Früchte und Beerenpulver. Eine 3/4 pflanzliche und eine 1/4 tierische Ernährung ist für uns Menschen artgerecht!