Sicher hast du dir schon unzählige Schwünge der Profispieler angeschaut. Bist du auch so fasziniert wie wir? 

 

Die Wichtigkeit der Technik streitet wohl niemand ab. Einen guten Pro an deiner Seite ist für dich Gold wert.

Meinte man früher jeder Golfschwung sollte bei jedem Golfspieler gleich aussehen so weiss man heute, dass jeder Mensch anatomische Unterschiede aufweist und seinen eigenen Schwung finden muss. Das sind bereits gute Aussichten für alle Golfspieler.

Warum soll der Golfer  sich noch zusätzlich fit halten? Er ist ja bei einer 18 Loch Runde bereits mehrere Kilometer unterwegs. Schnelles Gehen hält den Kreislauf in trab und ist auf jeden Fall Gesund. Nur machen wir Golfer zwischen der Fortbewegung noch einen Golfschwung. Und unsere Absicht ist, dass der Ball möglichst weit und genau beim gesetzten Ziel zu liegen kommt. Weiter möchten wir lange und mit Freude Golf spielen können… Ups, da haben wir es ! Wie machst du eigentlich deinen Golfschwung? Ja genau, mit deinem Körper. Dein Körper ist dein höchstes Gut. Wenn er intakt ist kannst du alles machen. Wenn er angeschlagen ist….oh weh!!

Der Golfschwung ist eine sehr komplexe Bewegungen. Unzählige Muskeln, Sehnen und Bänder müssen zu einem exakten Zeitpunkt aufeinander abgestimmt bewegt werden. Eine Kettenreaktion wird in deinem Körper ausgelöst und dazu brauchst du Balance, Stabilität und Kraft. Drei wichtige Komponenten für einen sauberen Golfschwung. Diese können mit gezielten Übungen trainiert werden. Wichtig ist dabei sein eigenes Niveau, seine Stärken und Schwächen zu kennen. Meist kennen wir unsere Stärken und unsere Schwächen sehr genau . Oft lassen wir die  Schwächen im Training  links liegen und erhöhen so die Gefahr einer Dysbalance.

Eine Übung ist erst dann effizient, wenn sie bewusst und dem jeweiligen Niveau angepasst ist. Denn nur so kann der Körper lernen.  Es macht einen Unterschied ob du jung oder jünger bist, du bereits eine Problemzone hast (z.B. Rückenleiden) oder seit Jahren trainierst. Jede Übung lässt sich Stufe für Stufe an die jeweiligen Fortschritte anpassen.

Wähle deine Übungen mit bedacht aus. Dazu helfen dir Profis im Fitnessbereich, die Erfahrungen mit Golfsportler haben oder die sich in den Golfschwung und dessen Anforderungen hineindenken können. Unter www.schulthess-klinik.ch/index.cfm/therapien/golf-medical-center/golf-fitness-trainer-ausbildung/ findest du einige Golffitness Trainer, die nach der Albatros Methode unterrichten. Vielleicht hast du aber auch eine Trainingsmöglichkeit in deiner Nähe.

Ganz wichtig für dein Golf Fitnesstraining ist: Setze dir ein Ziel. z.B Ich möchte mein Gleichgewicht trainieren damit ich auch in Hanglagen saubere Schwünge ausführen kann. Ich möchte meine Muskelkoordination fördern und setze mir ein funktionelles Training zusammen. Ich möchte meinen Rücken trainieren (hier sprechen wir vom ganzen Rumpf). Warum nicht mal eine Pilatesstunde besuchen. Ich möchte längere Schläge erreichen und arbeite an meiner Schnellkraft.

Du weisst jetzt nicht was das Beste für dich ist. Du bist aber genügend motiviert um an deinem Golfspiel, auch im Fitbessbereich, zu trainieren, dann hole dir eine Fachperson, besprich deine Wünsche und Vorstellungen und lass dir ein paar Übungen zeigen.

Bist du eher der Gruppentyp dann suche dir Gleichgesinnte und trainiert zusammen. Hast du ein zeitliches Problem dann suche dir einen Personaltrainer und besprich dein Ziel mit Ihm oder organisiere dir ein paar Fitnessgeräte und beginne zu Hause mit deinen Übungen. Ein guter Personaltrainier unterstützt dich dabei. Schau die Übungen mit ihm an.

Unser Tipp: Balance, Stabilität und Kraft gehören zum Golfsport wie die Schwungtechnik, das Mentaltraining und die Ernährung. Denk immer daran dein Körper ist dein wichtigstes Gut und du möchtest ja noch lange Golf spielen. Schon das alleine sollte dich motivieren etwas für dich zu tun.

 

Bild: fotalia.com